Ehepaar Tetzlaff, Philippinen

Holger und Laarni wurden 2003 als Missionare nach Metro Manila ausgesandt. Im weiteren Umfeld der Hauptstadt leben 25 Millionen Menschen zwischen Reichtum und größter Armut. 20% der Einwohner leben unter der Armutsgrenze und 35% in Slums. 

Hauptfokus von Holger und Laarni liegt auf Payatas, einem Slum in der Nähe der größten Müllkippe Manilas, wo täglich tausende Tonnen Müll abgeladen werden. Die meisten Menschen dort leben buchstäblich vom Abfall der Reichen, den sie aussortieren und nicht wenige essen auch häufig davon. Neben der Müllkippe gibt es hunderte von „Junkshops“, in denen der Müll mit bloßen Händen sortiert und verkauft wird. Ein Tageslohn ist kaum genug, um eine Tagesportion Reis für die Versorgung einer Familie zu verdienen. Viele Familien haben keinen Strom, die meisten holen ihr Wasser von Brunnen, die oft nur ein paar Meter von ihren Toiletten entfernt sind. 

In diesem Umfeld, das geprägt ist von Hungersnot, Gewalt und großer Hoffnungslosigkeit, bringt das Missionsehepaar durch praktische Hilfe und die Botschaft von Jesus neue Hoffnung für eine junge Generation, die ansonsten keine Perspektive für ihr Leben hat. Menschen werden gerettet und von Jesus ergriffen.

2007 starteten Tetzlaffs eine Sonntagschule für Kinder woraus eine Jugend und Bibelstunden für Erwachsene entstanden. 2009 gründeten sie eine Gemeinde. Eine eigene Bäckerei soll ein paar sehr armen Familien Arbeit für ein geregeltes Einkommen geben. Neben praktischer Hilfe für die Armen unterstützen Holger und Laarni die lokale Schulbildung durch Schul- und Collegepatenschaften.